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Über die Herkunft der Bibel

Viele Menschen denken, bei der Bibel handele es sich um ein Buch. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Sammlung von vielen Büchern. Es ist von dem griechischen Wort biblía abgeleitet, das war die Bezeichnung für Buchrollen, Schriftstücke oder Sammlungen von Büchlein. Ungefähr 40 Schreiber (von Moses bis Johannes) sind die Autoren, aber gleichzeitig ist es auch das Buch Gottes:

Alle Schrift ist von Gott eingegeben...
(2. Timotheus 3:16)

Die Bibel ist somit eine Sammlung alter, von Gott stammender Schriften!
Die Thora (die Weisung) umfasst die ersten 5 Bücher der Bibel und wurde, der überlieferung zufolge von Gott auf dem Berge Sinai als schwarzes Feuer auf weisem Feuer an Moses übergeben. Die Buchstaben waren eine Kette, sie hatten weder Worttrennung noch eine Einteilung in Verse und Kapitel. Sie war als kontinuierliche Buchstabenkette geschrieben.

Das Buch Hesekiel wurde in dieser Form im Irak auf 64 Marmortafeln verteilt gefunden. Gemeißelt in konvexen (erhabenen) Lettern ist die Buchstabenkette in Form eines quadratischen Kastengitters dargestellt.

Betrachtet man die strengen Vorschriften für das Anfertigen einer Abschrift und die Ehrfurcht, welche ihr die jüdischen Rabbiner entgegenbringen, so ist die Aussage zu einer verborgenen Botschaft gar nicht so abwegig.


Michael Drosnins Roman

Sir Isaac Newton

Prof. Eliyahu Rips


Was ist der Bibelcode?

Obwohl sich namhafte Wissenschaftler mit diesem Phänomen beschäftigt und es mit modernsten Mitteln untersucht haben, bleibt die Frage offen, wie im Bibeltext Informationen zu Ereignissen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entstehen konnten. Ist es Zufall oder göttliche Eingebung? Als Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchungen von Prof. E. Rips, Dr. D. Wiztum und Dr. Y. Rosenberg gilt, dass der "Bibelcode" nicht auf Zufall beruht.

Sogar Sir Isaak Newton war sich vor über 300 Jahren sicher, dass sich in der Bibel wichtige Prophezeiung verbergen. In einem Brief von 1704 datierte er das Weltende auf 1260 Jahre nach Gründung des Römischen Reiches (800 n. Chr.), also für das Jahr 2060!

Ein einfaches Beispiel einer Codierung:
Die hebräische Bibel kennt keine Zahlensymbole, sie gibt jedem Buchstaben einen Zahlenwert:
ת

400
ש

300
ר

200
ק

100
צ

90
פ

80
ע

70
ס

60
נ

50
מ

40
ל

30
כ

20
י

10
ט

9
ח

8
ז

7
ו

6
ה

5
ך

4
ג

3
ב

2
א

1


Mit den sich daraus ergebenden Zahlenwerten werden Textauslegungen vorgenommen. Diese Betrachtungsart wird Gematria (Mathematik) genannt und unterteilt sich in zwei Arten...

Das Ersetzen eines bedeutsamen oder unklaren Wortes durch ein anderes mit gleichem Zahlenwert: Beispiel: "bis das Shilo kommt" 1.Mose 49,10. Diese Textstelle ist unklar, weil die Person Shilo unbekannt ist, und wird durch die Regeln der Gematria ausgelegt. Der Zahlenwert der Worte "Shilo kommt" (hebr. jabo shiloh) beträgt 358, den gleichen Wert hat das Wort "Messias" (hebr. Maschiach). Es wird in diese Textstelle eingesetzt und der Text erhält dadurch einen Sinn. Zu bemerken ist dabei, dass der Text bis heute nicht korrigiert wurde (im Gegensatz zu unserer deutschen Bibel), sondern so beibehalten wird, obwohl er unklar ist.

Die andere Art ist die Auslegung des Textes durch einen Begriff nach seinem Zahlenwert: Beispiel: "Im Zorn gedenke der Langmut" Habakuk 3,2 (hebr. rachem), der Zahlenwert für 'rachem' beträgt 248. Es gibt 248 positive Gebote des Gesetzes; die damit gemeint sind.

Eine weitere Besonderheit sind die Namen der 22 Patriarchen. Die Summe ihrer Zahlenwerte beträgt 7000 (die 7 symbolisiert alles heilige und göttliche; die Schöpfung an 7 Tagen). Die Summe entsteht jedoch erst, wenn man die von Gott angeordnete Namensänderung beachtet (Abram wurde Abraham 1.Mose 17,5 oder Jakob wurde Israel 1.Mose 35,10).

Die Buchstabensequenz

Im Originaltext des Buches Genesis finden sich eine Reihe von Wörtern, welche im Text verborgen sind. Diese Worte werden gelesen, indem man nur jeden n´ten (n ist eine beliebige Zahl, die auch Negativ sein kann) Buchstaben liest.
Dieses Phänomen ist von mehreren namhaften Wissenschaftlern aus dem Bereich der Mathematik, Statistik und Kryptographie untersucht worden. Durch die Publikation von Michael Drosnin "Der Bibelcode" im Jahre 1997 und wenig später die wesentlich bessere von Jeffrey Satinover "Die verborgene Botschaft der Bibel", ist der Bibelcode in der Bevölkerung allgemein bekannt geworden. Die Wissenschaftler aber beschäftigen sich schon seit 1984 per Computer mit dieser Art Code. In diesen Kreisen sorgte die Veröffentlichung der Ergebnisse einer Untersuchung am Bibeltext durch ein Forscherteam für helle Aufregung (Prof. E. Rips, Dr. D. Wiztum und Dr. Y. Rosenberg). Es wurde festgestellt und bewiesen, dass es sich hier nicht um Zufall handelt. Natürlich offenbart sich das Verborgene nur im unverfälschten, hebräischen Originaltext.

Es grenzt nahezu an ein Wunder, wie der Text buchstabengetreu erhalten blieb, um uns heute, nach mehr als 3000 Jahren, Dinge zu offenbaren, die jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Als prägnantes Beispiel: die Ermordung von Rabin im Jahre 1995 mit Ort, Datum sowie dem Namen des Mörders, welche verschlüsselt im Text enthalten ist.

Ein Beispieltext: "die Maus hat ein Abscheu vor Mus" mit den Intervallen n1 = 2 (im) und n2 = 6 (Haus)
DIEMAUSHATEINABSCHEUVORMUS
Der Text als Buchstabenkette ohne Satz und Leerzeichen, in dem die Intervallworte farbig Markiert sind.


         

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